Tag 7 Sa 08.08.2026

Abreise + Sacra di San Michele

Heimreise mit Kultur-Stopp: die Sacra di San Michele thront direkt über der Autobahn am Talausgang.

Autobahn-Etappe Sacra ab 9:30
924 km
Strecke
0 km
Schotter
2.563 hm
Höhenmeter
1.267 m
Max. Höhe

Der Tag

Einmal quer über die Alpen zurück – mit einem letzten Ausrufezeichen

Der Sack ist zu, die Moppeds sind eingestaubt und glücklich: Heute geht es die rund 924 Kilometer von Tag 1 wieder zurück – nur andersherum. Über Turin, die weite Umfahrung Mailands, an Udine vorbei, über Villach und die Tauern-/Karawankenachse nach Graz. Ein reiner Transfertag also, kein Schotter mehr. Aber wir gönnen uns unterwegs noch ein Ausrufezeichen, das keinen einzigen Umweg kostet: die Sacra di San Michele steht hoch über dem Talausgang bei Sant'Ambrogio – direkt über dem Autobahnzubringer Richtung Turin.

Deshalb starten wir früh und rollen zuerst die SS24 und die A32 talwärts hinab. In Susa (503 m) steigen wir für den letzten italienischen Espresso ab: Die alte Römerstadt am Fuß der Finestre-Rampe zeigt ihren Augustusbogen (9/8 v. Chr.), die Porta Savoia und die Kathedrale San Giusto – ein kompakter Halt von einer halben Stunde. Dann weiter bis Sant'Ambrogio und die kleine, kurvige Bergstraße hinauf auf 962 m zur Sacra di San Michele. Das Kloster – Umberto Ecos Kulisse für „Der Name der Rose" – öffnet um 9:30 Uhr; mehr als pünktlich zur Öffnung schaffen wir es von Bardonecchia (rund 62 km) auch nicht. Eintritt 8 €, und ein Blick über das ganze Susatal, das wir eine Woche lang befahren haben.

Danach heißt es endgültig Abschied nehmen: Auffahrt bei Turin, hinein in die Po-Ebene, die langen geraden Autobahnkilometer durch Norditalien und über die Grenze zurück nach Österreich. Den Fréjus-Tunnel brauchen wir heute nicht – der Heimweg läuft über Turin, nicht durch Frankreich. Am Abend stehen wir wieder in Graz: sechs Nächte Bardonecchia, sechs Fahrtage, der Sommeiller, die Assietta, der Jafferau, Frankreich und die Cesana-Pisten im Rücken. Ende der Tour.

Fahrplan

Stationen

Tagesetappen-Plan des Clubs; die Autobahn-Zeiten sind grobe Richtwerte. Fester Ankerpunkt ist allein die Öffnung der Sacra di San Michele um 9:30 Uhr – danach richtet sich der frühe Start.

  1. früh Abfahrt Bardonecchia (1.312 m)
    Packen, volltanken, SS24/A32 talwärts Richtung Turin.
  2. ~08:45 Susa (503 m) – Espresso-Stopp
    Augustusbogen (9/8 v. Chr.), Porta Savoia, Kathedrale San Giusto – letzter italienischer Kaffee.
  3. ab 09:30 Sacra di San Michele (962 m)
    Pünktlich zur Öffnung: Kloster über dem Talausgang bei Sant'Ambrogio, Kulisse für „Der Name der Rose", Eintritt 8 €.
  4. ~11:00 Turin → Autobahn Richtung Mailand
    Auffahrt in die Po-Ebene, ab hier reine Autobahn. Kein Fréjus-Tunnel nötig.
  5. Nachmittag Umfahrung Mailand → Udine → Grenze bei Tarvis
    Rastplatz-Espresso, dann über die Karawanken/Tauern zurück nach Österreich.
  6. abends Villach → Graz (Ziel)
    Ankunft am Abend – Ende der Tour.

Strecke

Karte & Etappe

Etappe: Bardonecchia → Susa → Sacra di San Michele (Sant'Ambrogio) → Turin → Mailand (Umfahrung) → Udine → Villach → Graz · rund 924 km, überschlägig 9–10 h reine Fahrzeit (ohne Pausen und Kultur-Stopp). Kein Schotter, höchster Punkt 1.267 m.

GPX LADENTag 7 · 924 km

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Bilder

Galerie

Gut zu wissen

  • Sacra di San Michele: 962 m, bei Sant'Ambrogio am Talausgang, rund 62 km ab Bardonecchia und direkt an der Heimroute Richtung Turin. Öffnung 2026: Mo–Sa ab 9:30 Uhr (2025 durchgehend 9:30–17:30, So mit längeren Randzeiten); Eintritt 8 €. Unser Abreise-Samstag liegt im Mo–Sa-Fenster – passt. Zufahrt über eine schmale, kurvige Bergstraße hinauf auf 962 m. Genaue 2026-Zeiten vor Ort prüfen (sacradisanmichele.com).
  • Susa als Espresso-Stopp: Augustusbogen (9/8 v. Chr.), Porta Savoia und Kathedrale San Giusto liegen kompakt beieinander – 30–45 min reichen. Tankstellen im Ort.
  • Optionaler Kultur-Zusatz: Wer noch Zeit und Lust hat, findet mit dem Forte di Exilles (SS24, 2 €/5 €, Juli/Aug täglich außer Mo 10–18 – Stand 2025/2026 prüfen) einen zweiten Halt direkt am Talweg; das sprengt aber schnell den langen Heimschlag.
  • Kein Fréjus-Tunnel: der Heimweg läuft über Turin und die Po-Ebene – der (mautpflichtige) Fréjus-Straßentunnel wird auf dieser Route nicht gebraucht (der war der Frankreich-Tag, Tag 5).
  • Alternative Heimroute über Frankreich: Wer Richtung Norden/Mont Blanc heimfährt, kann statt der Sacra den Col du Mont Cenis (Fort de Ronce zu Fuß, Petit-Mont-Cenis-Stich) als Abschiedsschleife nehmen und über Lanslebourg/Maurienne abfahren – dann fällt der Sacra-Stopp weg.
  • Vor Abfahrt: volltanken in Bardonecchia, Gepäck sichern – danach rund 924 km reine Autobahn bis Graz.

Stand Juli 2026 (Ordinanza 100/2025) – vor Abfahrt prüfen: bardonecchia.it, +39 0122 99032.